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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2026
Diese AGB regeln die Vertragsbedingungen für alle Fortbildungsleistungen von Elvortrax Digital.

A. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Fortbildungsleistungen, Seminare, Workshops und damit zusammenhängende Dienstleistungen zwischen Elvortrax Digital (nachfolgend "Anbieter") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend "Teilnehmer" oder "Auftraggeber").

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmer, sofern nicht ausdrücklich eine Unterscheidung vorgenommen wird.

Verträge kommen durch schriftliche Auftragsbestätigung zustande.

B. Vertragsschluss

Die Darstellung der Fortbildungsangebote auf unserer Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Angebotsabgabe (invitatio ad offerendum).

Der Auftraggeber gibt durch Absenden der Anfrage oder des Anmeldeformulars ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Annahme des Angebots durch eine schriftliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder Post erklärt.

Der Anbieter ist berechtigt, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Ein Anspruch auf Abschluss eines Vertrages besteht nicht.

Alle Vereinbarungen, die zwischen dem Auftraggeber und dem Anbieter zwecks Ausführung dieses Vertrages getroffen werden, sind in diesem Vertrag schriftlich niederzulegen.

Leistungsumfang und Inhalte werden individuell im Vertrag festgelegt.

C. Leistungsumfang und Inhalte

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und der schriftlichen Auftragsbestätigung. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

Der Anbieter ist berechtigt, Fortbildungsinhalte inhaltlich und didaktisch weiterzuentwickeln, sofern der Kerninhalt und das Lernziel der gebuchten Fortbildung erhalten bleiben. Wesentliche Änderungen werden dem Auftraggeber rechtzeitig mitgeteilt.

Die Fortbildungen richten sich an beruflich tätige Personen in der Gastronomie und Lebensmittelverarbeitung. Der Anbieter setzt voraus, dass Teilnehmer über grundlegende Kenntnisse in ihrem jeweiligen Berufsfeld verfügen.

Preise und Zahlungsbedingungen sind in der Auftragsbestätigung geregelt.

D. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer in der jeweils gültigen Höhe, sofern keine Steuerbefreiung vorliegt.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern in der Auftragsbestätigung nichts anderes vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 247 BGB) zu berechnen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.

Aufrechnungsrechte stehen dem Auftraggeber nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind.

Stornierungen sind bis 14 Tage vor Kursbeginn kostenfrei möglich.

E. Stornierung und Rücktritt

Der Auftraggeber kann bis 14 Tage vor Beginn der Fortbildung kostenfrei stornieren. Die Stornierung muss schriftlich per E-Mail an [email protected] erfolgen.

Bei Stornierung zwischen 14 und 7 Tagen vor Beginn werden 50 % des vereinbarten Preises als Bearbeitungsgebühr fällig. Bei Stornierung weniger als 7 Tage vor Beginn oder bei Nichterscheinen wird der volle Preis in Rechnung gestellt.

Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist jederzeit kostenlos möglich.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, Veranstaltungen bei zu geringer Teilnehmerzahl, Erkrankung der Trainer oder höherer Gewalt abzusagen. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

Der Anbieter haftet nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.

F. Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Diese Haftungsbeschränkung gilt auch zugunsten der Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg der im Rahmen der Fortbildung vermittelten Methoden und Kenntnisse in der Praxis des Auftraggebers.

Fortbildungsunterlagen unterliegen dem Urheberrecht des Anbieters.

G. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle im Rahmen der Fortbildungen bereitgestellten Unterlagen, Materialien und Inhalte (Skripte, Präsentationen, Handouts etc.) sind urheberrechtlich geschützt.

Der Teilnehmer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Unterlagen für den persönlichen beruflichen Gebrauch. Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Anbieters nicht gestattet.

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist Lilienthal.

H. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Für alle Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.

Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Auftraggeber und dem Anbieter der Sitz des Anbieters in Lilienthal.

Unwirksame Klauseln berühren die Gültigkeit der übrigen AGB nicht.

I. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden oder eine Regelungslücke enthalten, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

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